Informationen über Wasserstoffperoxid-Sterilisation

Wasserstoffperoxid (H2O2) Sterilisationsprozesse werden auch Plasma-Sterilisationsprozesse genannt, allerdings wird das erzeugte Plasma nur am Beginn des Prozesses für das Aufwärmen und am Ende des Prozesse zur Vernichtung des restlichen Wasserstoffperoxid verwendet und trägt selbst nicht zur Sterilisation bei. Dieser Prozess ist ein weiterer Niedertemperatur-Sterilisationsprozess, der alternativ zu Ethylenoxid-, Formaldehyd- oder Strahlensterilisationsprozessen eingesetzt wird.

Leider gibt es für diesen Sterilisationsprozess, der bereits seit über 10 Jahren Anwendung findet, noch keine speziellen Normen für die Validierung, Routineüberwachung und Bio- oder Chemoindikatoren.

Der Vorteil des Verfahrens liegt in der relativ kurzen Sterilisationszeit und einfachen Entsorgung des Sterilisiermediums Wasserstoffperoxid am Ende des Prozesses. Der Nachteil des Prozesses besteht darin, dass die Penetrationseigenschaften in Hohlkörpern limitiert und zur Sterilisation von langen Plastikschläuchen weniger geeignet sind.

gke bietet für Wasserstoffperoxid-Sterilisationsverfahren biologische Indikatorstreifen, selbstentwickelnde biologische Indikatoren sowie chemische Indikatoren zur Validierung und Routineüberwachung an, die auch in geeigneten Prüfkörpern (PCDs) eingesetzt werden können.